Und wieso ist „DANKE“ täglich sinnvoll?

Über die Weihnachtsfeiertage kam ich endlich innerlich mal wieder zu Ruhe. Auf der Suche nach mehr Klarheit – sowohl in meinen Forschungen wie auch in meinem Leben – stolperte über meine alten Aufzeichnungen zu (Dankbarkeits-)Tagebüchern und über meine alten Tagebücher.

Aus eigener subjektiver Erfahrung und aus den empirisch solide fundierten Ergebnissen von Forscherkollegen wie Robert Emmons konnte ich die in mehrfacher Hinsicht spür- und messbaren Auswirkungen von Dankbarkeitstagebüchern sehen: Personen, die täglich ein Dankbarkeitstagebuch führen, fühlen sich nicht nur vitaler und verspüren mehr Lebensfreude, sondern auch körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Verspannungen reduzieren sich merklich und die Schlafqualität verbessert sich. Schon mal mehrere Argumente dafür sich täglich zu fragen – und am besten schriftlich festzuhalten: Wofür bin ich heute am meisten dankbar?

Was hat Dankbarkeit nun mit sinnerfülltem Leben zu tun?

Tagebuch schreiben, bei einem Dankbarkeitstagbuch mit einem positiven Grundrauschen, hilft die Basiszutaten von sinnerfülltem Leben und Arbeiten zu reflektieren: meine Zielorientierung, Bedeutsamkeit und Zugehörigkeit. Diese sind einem selbst weder immer klar vor Augen, noch sind sie starr über Jahre hinweg dieselben.

Also egal welche, nach Ihren Maßstäben sinnvollen Ziele Sie verfolgen, der Weg dorthin ist gelegentlich steinig und muss neu ausgerichtet werden. Daher hilft es unterwegs ein (Dankbarkeits-) Tagebuch zu führen – in mehrfacher Hinsicht.